Was hat Sie dazu inspiriert, Profi-Radrennfahrer zu werden, und was hat Sie über all die Jahre motiviert?
Ich habe mit dem Radsport begonnen, weil ich unbedingt fitter werden wollte, um in jungen Jahren den Everest besteigen zu können. Als mir klar wurde, dass ich den Everest in diesem Jahr nicht erreichen würde, beschlossen mein Stiefvater und meine Mutter, mich zum Newport Velodrome zu schicken, um zu sehen, ob ich Talent hätte. Nach einer Fahrt war ich begeistert! Die Kameradschaft, die Geschwindigkeit, das Adrenalin und die Möglichkeit, für meine Teamkollegen alles zu geben, machten diesen Sport zu etwas, das ich nicht mehr loslassen konnte!
Wenn Sie zurückblicken, was war der entscheidende Moment in Ihrer Karriere, der Sie als Fahrer geprägt hat?
Es gab einen Moment, der mir lange in Erinnerung geblieben ist, und zwar als ich für Adam Blythe arbeitete, als er die London Surrey Classic auf der Mall gewann. Es war ein außergewöhnliches Erlebnis, ein Heimrennen der World Tour zu gewinnen und mit Bradley Wiggins, dem Sieger der Tour de France, die Ziellinie zu überqueren – kaum etwas kommt an diesen Moment heran!
Was ist ein Vorurteil, das die Leute über das Leben eines Profi-Radfahrers haben?
Die Hingabe und die Opferbereitschaft mit 17 Jahren hatte ich nur ein Ziel vor Augen: so weit wie möglich in diesem Sport zu kommen. Ich gab mein Sozialleben und meine Schule auf und zog von zu Hause aus, um alles auf eine Karte zu setzen!