Wie entstand der Club Peloton?
Der Club Peloton entstand durch einen einzigen Mann, Peter Murray, Mitbegründer von New London Architecture, der 2006 die Idee hatte, mit dem Fahrrad von London zur Immobilienmesse MIPIM in Cannes zu fahren. Er rief alle Interessierten dazu auf, ihn bei dieser ersten Tour im Jahr 2006 zu begleiten, und so machten sich im kalten März jenes Jahres 17 Pioniere auf den Weg nach Cannes, alle inspiriert von Peters ansteckender Begeisterung. Peter erkannte, dass die Radtour zur MIPIM eine großartige Möglichkeit war, sich mit anderen Fachleuten der Branche zu vernetzen, und die Tour wuchs von Jahr zu Jahr.
Nach drei Touren wurde Peter klar, dass sie schneller wuchs als erwartet und das Potenzial hatte, zu einer bedeutenden Spendenveranstaltung der Branche zu werden – und genau dann kam unser CEO Nick Hanmer ins Spiel. Abgesehen von zwei Jahren ohne Radtour (2020 und 2021) ist „Cycle to MIPIM“ nach wie vor sehr erfolgreich und freut sich auf sein 20-jähriges Jubiläum im Jahr 2026.
Was hat Sie dazu inspiriert, diese Veranstaltung oder Zusammenarbeit ins Leben zu rufen?
Das ist eigentlich eine Frage an Peter Murray, aber die Idee dahinter war, dass Menschen ohne Flug nach Cannes reisen und dabei Geld sammeln. Das Ausmaß der Herausforderung hat viele andere Menschen – von denen viele keine „Radfahrer“ waren – dazu inspiriert, nicht nur einmal, sondern immer wieder daran teilzunehmen.
Was unterscheidet Ihre Community oder Veranstaltung von anderen im Radsport?
Unsere Community genießt die kombinierten Vorteile von Networking, Radfahren und Spendensammeln. Wir nutzen den Radsport als Plattform für Veranstaltungen (sowohl auf als auch abseits des Rads), die die Liebe zum Sport und die Möglichkeit zum Networking vereinen, während wir gleichzeitig Geld sammeln, um das Leben junger Menschen zu verändern.
Bei allen Veranstaltungen des Club Peloton können Branchenprofis ihre Business-Kleidung gegen Lycra (Le Col!) tauschen und durch das gemeinsame Bewältigen harter Herausforderungen viel engere Beziehungen aufbauen. Mit abgesperrten Straßen, Begleitfahrzeugen, Support-Teams und -Fahrzeugen, Sportverletzungsspezialisten und Mechanikern kommt ein Amateurradfahrer hier dem Fahren wie ein Profi so nahe wie nur möglich.
Als gemeinnützige Organisation, die Fördermittel vergibt, unterstützt Club Peloton eine Reihe von Wohltätigkeitsprojekten, die alle darauf abzielen, das Leben junger Menschen zu verändern. Seit unserem ersten Ausflug auf zwei Rädern im Jahr 2006 hat Club Peloton Fördermittel in Höhe von insgesamt 5,3 Millionen Pfund bereitgestellt, um eine Vielzahl von Projekten in ganz Großbritannien zu finanzieren.
Was erhoffen Sie sich, dass die Teilnehmer aus ihrer Teilnahme mitnehmen?
Unsere mehrtägigen Herausforderungen bieten Fachleuten aus der Immobilien- und Schiedsgerichtsbranche die Gelegenheit, gemeinsam anspruchsvolle Aufgaben zu meistern und so engere und bedeutungsvollere Arbeitsbeziehungen aufzubauen. Die freundliche und interaktive Atmosphäre sorgt sehr schnell für Kameradschaft und bildet den Kern der Philosophie von Club Peloton. Und natürlich sind sie sehr motiviert davon – und profitieren davon –, Geld für unsere Wohltätigkeitsempfänger zu sammeln. Es ist diese Motivation, die sie oft am Laufen hält, wenn es mal schwierig wird.
Wie hat sich die Veranstaltung oder Partnerschaft seit ihren Anfängen entwickelt?
Wir haben in den (fast) 20 Jahren seit 2006 eine Reihe von Spendenveranstaltungen in unser Programm aufgenommen. Zu unseren wichtigsten Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf der Immobilienbranche gehören unsere „pedElle“-Radtour nur für Frauen sowie unsere seit langem stattfindenden „Cycle to MIPIM“- und „Cycle to UKREiiF“-Touren; in jüngerer Zeit wurde „Explore“ in den Kalender aufgenommen. Wir haben auch Veranstaltungen für die Schiedsgerichtsbranche entwickelt, nämlich „Cycle to PAW“ (Paris Arbitration Week) und die „Dubai Arbitration Week Sunrise Cycle“, mit dem Ziel, diese im Jahr 2026 auszuweiten.