Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal die Gran-Fondo-Version von Strade Bianche fahren, worauf ich mich schon sehr freue.
Wenn ihr das Rennen schon einmal gesehen habt, wisst ihr, dass es für sein „Sterrato“ bekannt ist – die weißen Schotterstraßen, die sich durch die toskanische Landschaft schlängeln. Es ist atemberaubend, dort zu fahren, aber es stellt auch eine ganz andere Herausforderung dar als normales Straßenradfahren.
Die Reifenwahl ist hier besonders wichtig.
Ich werde 35-mm-Pirelli-P-Zero-Race-Reifen fahren, die etwas breiter sind, als ich normalerweise fahre, und den Druck auf knapp unter 60 psi senken. Das sollte für eine Veranstaltung wie diese eine wirklich gute Balance bieten. Man hat immer noch die Geschwindigkeit und Effizienz, die man auf der Straße will, aber es gibt genug Grip und Pannenschutz, um die über 40 Kilometer langen Schotterabschnitte sicher zu bewältigen.
Manche Abschnitte sind schnell und flüssig, andere hingegen können holprig, staubig und technisch anspruchsvoll sein. Das Vertrauen in die Ausrüstung, mit der man unterwegs ist, macht einen riesigen Unterschied dabei, wie man sich bei der Bewältigung dieser Strecken fühlt. Ich habe das Glück, mir einige großartige Marken selbst aussuchen zu können und mit ihnen zusammenzuarbeiten, deren Produkten ich voll und ganz vertraue – etwas, das man sich als Profi-Fahrer nicht immer leisten kann.
Wenn du schon einmal bei einem großen Event wie diesem auf unbekannten Straßen gefahren bist, weißt du, wie nützlich eine Navigation sein kann. Selbst wenn es Beschilderungen gibt, lade ich immer die GPX-Datei auf mein Wahoo hoch. Zu wissen, wann der nächste Anstieg oder Schotterabschnitt bevorsteht, hilft dir, deine Kräfte einzuteilen und deine Verpflegung über den Tag hinweg zu planen.
Wenn du gegen Ende des Tages müde bist, machen dir solche Informationen das Leben so viel leichter.