2026 Tour de Lunsar - Rennbericht

Die Tour de Lunsar, die oft als das lauteste Radrennen Westafrikas bezeichnet wird, hat sich international als ein Rennen etabliert, das seinesgleichen sucht. In diesem Jahr fand der Wettbewerb an zwei ohrenbetäubenden Tagen statt – mit Siegern in sieben verschiedenen Kategorien. Ein wahres Radsportfest.

Le Col sponsert seit 2019 die Siegertrikots für die Tour de Lunsar. In diesem Jahr wurden sie gemeinsam mit der in Sierra Leone ansässigen Marke Africap Apparel entworfen. Mehr über die Geschichte hinter den Designs erfährst du in unserem Artikel.

Das Rennen der Frauen

Das Rennen der Frauen würde sich zwangsläufig auf zwei Fahrerinnen konzentrieren: Rebecca K. Samba aus Bo und Mbalu Fofanah aus Lunsar. Diese beiden waren die ganze Saison über in Bestform und lieferten sich seit Beginn in den Vorbereitungsrennen spannende Duelle.

Von Beginn an setzten sich die beiden Favoritinnen vom Hauptfeld ab, und es war Samba, die einen kleinen Vorsprung auf Fofanah herausfahren konnte. Sie hielt diesen Abstand und konnte ihn in den letzten Runden sogar noch vergrößern. Samba überquerte die Ziellinie mit reichlich Zeit zum Feiern … eine Wiederholung ihres Sieges vom ersten Tag hier im Jahr 2025. Sie nimmt das blaue Konzeptwerk-Trikot mit zurück nach Bo.

Währenddessen lieferten sich hinter den beiden Führenden Ramatulai Kuyateh (Lunsar) und Zeinab Bockarie (Flames) einen Kampf um den dritten Platz auf dem Podium. Letztendlich gelang es Kuyateh mit Hilfe ihrer Teamkollegin Roxanne Hargreaves (Lunsar), Bockarie auf der Ziellinie zu schlagen.

Das Rennen der Männer

Das Rennen der Männer begann mit rasendem Tempo; es galt, 20 Runden und 50 Kilometer zurückzulegen. Zur Halbzeit war etwa die Hälfte des Feldes zurückgefallen, sodass 15 Fahrer an der Spitze blieben. Mit jeder Ziellinienpassage bauten sie ihren Vorsprung auf die wenigen verbliebenen Verfolger weiter aus.

Drei Runden vor Schluss setzte sich ein Trio an die Spitze ab und fuhr einen kleinen Vorsprung von etwa 10 Sekunden heraus. Zu dieser Gruppe gehörten Amadu Sow (Flames) sowie Ibrahim A. Turay und Abu Bakarr Koroma (Lunsar).

Dank ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die beiden Lunsar-Fahrer Sow übertrumpfen, und so überquerte Ibrahim Turay als Erster die Ziellinie. Sow wurde Zweiter, während Abu Bakarr (ein ehemaliger Sieger der Juniorenkategorie) den letzten Platz auf dem Podium belegte.

Turay wurde zum Meister 2026 gekrönt und zog auf dem Podium das gelbe Fundsmith-Trikot über.

Juniorenrennen der Männer

Abdul T. Sankoh vom Team Flames sicherte sich den Sieg in der Juniorenklasse für Fahrer unter 19 Jahren. Als Belohnung erhielt er das violette Jugendtrikot, das von Africap Apparel und Fambul gemeinsam gesponsert wurde.

Handbike-Rennen

In diesem Jahr fanden im Rahmen des Lunsar-Wochenendes erstmals Handbike-Wettkämpfe statt. Unter den Teilnehmern aus Bo und Freetown sicherten sich Memunata Kamara und JB Love den Sieg in der Frauen- bzw. der Männerwertung.

Juniorenrennen der Männer

Abdul T. Sankoh vom Team Flames sicherte sich den Sieg in der Juniorenklasse für Fahrer unter 19 Jahren. Als Belohnung erhielt er das violette Jugendtrikot, das von Africap Apparel und Fambul gemeinsam gesponsert wurde.

Handbike-Rennen

In diesem Jahr fanden im Rahmen des Lunsar-Wochenendes erstmals Handbike-Wettkämpfe statt. Unter den Teilnehmern aus Bo und Freetown sicherten sich Memunata Kamara und JB Love den Sieg in der Frauen- bzw. der Männerwertung.

Veteranenrennen

Ebenfalls neu im Programm war ein Rennen für erfahrene Fahrer, die nicht mehr aktiv im Rennsport tätig sind. Dieses Rennen gewann der beliebte Lokalmatador Alfred Sesay, der nicht nur an den Start ging, sondern auch während des gesamten Rennwochenendes eine wichtige Rolle im Organisationsteam der Freiwilligen spielte. Als Anerkennung für seine Leistung wurde ihm das orangefarbene Wasa-Wasa-Trikot überreicht.

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