Bei aller Vorzüge kann der Turbo dir nicht alles bieten.
Er kann das Gefühl nicht nachahmen, in die Kälte hinauszufahren, ohne zu wissen, wie die Tour verlaufen wird. Er kann dir nicht beibringen, den Wind zu lesen, das Tempo auf einer langen Steigung zu dosieren oder dich mit dem Unbehagen anzufreunden, wenn keine Countdown-Uhr dir sagt, wie lange es noch dauert.
Und er kann dir nicht auf ganz dieselbe Weise den Kopf frei machen wie eine Fahrt auf einer ruhigen Landstraße.
Draußen eröffnet Anstrengung etwas. Man kommt nach Hause, bereit für eine warme Mahlzeit, und fühlt sich nicht nur „fertig“, sondern ausgeglichener, klarer, erfrischt, auch wenn man noch leicht friert.
Auch eine Verbindung kann der Turbo nicht bieten. Das stille Nicken eines anderen Radfahrers. Das Plaudern und Lachen bei einer Gruppenfahrt. Der Café-Stopp, der sich irgendwie verdient anfühlt, egal wie kurz die Fahrt war.